Chirurgie

Hernie (Leistenbruch)

Updated:  07 August 2002 16:23:37
   

Allgemeine Information

 
 

Definition

 

Eingeweidebruch mit sackartiger Ausstülpung des parietalen Bauchfelles.

Die Leistenhernienoperation ist einer der am häufigsten durchgeführten allgemein- chirurgischen Eingriffe. Das im deutschsprachigen Raum jahrzehntelang als Standardoperation geltende Verfahren nach Bassini wird zunehmend, wegen der Rezidivhäufigkeit von über 10% und inadequate Frühbelastung nach der Operation, vom Operationsverfahren nach Shouldice und Lichtenstein abgelöst.

 

 
Klassifikation

(Nyhus)

  1. Typ I - Kindliche Leistenhernie mit normalem inneren Ring
  2. Typ II -
 
Indikation für Chirurgie Inkarzeration. Notfallchirurgie
Strangulierte
Hernie. Notfallchirurgie
Unkomplizierter Leistenbruch..
 
Chirurgisches Risisiko

erhöht bei:

  1. Alter über 75.
  2. Übergewicht.
  3. Raucher.
  4. Alkoholabusus.
  5. Chronische Lungenerkrankung.
 
Operatives Verfahren 1. Shouldice

2. Lichtenstein

3. TAPP

 
     
     
Anästhesie Spinalanästhesie.
Lokalanästhesie.
Allgemeinnarkose.
 
     
Mögliche

Komplikationen

  1. Hodenatrophie.
  2. Chronischer Leistenschmerz.
  3. Harnverhalten.
  4. Wundheilungsstörungn.
  5. Fadenfisteln und -granulome.
  6. Thromboembolische Komplikationen
 
Dauer des 

Spitalsaufenthalt

0 bis  4 Tage je nach Alter